… nennt sich Maja. Ja, ja, es gibt sie noch! Die letzte Begegnung mit dem frechen Bienenkind aus den Siebzigern hatten wir vergangenes Wochenende im Landesjugendtheater in Innsbruck (Nähe Fruchthof). Dort wird noch bis zum 23.12.2008 “Die Biene Maja” als Märchenmusical aufgeführt – für Groß und Klein ab 4 Jahren. 

Zur Aufführung: Den Kleinsten unter den Kleinen hat es großen Spass gemacht. Doch wer die Biene Maja etwas näher kennt, hat sich etwas gewundert. Da war zum Beispiel der Flip eindeutig eine Frau, beim Willi fragte mich meine Tochter Elena, wieso denn die Oma von der Biene Maja mitspielt und die Thekla, die dicke geigenspielende Spinne, hatte zwar eine große Oberweite und keine Geige, dafür war ihre Stimme (vom Tonband) so tief wie die von Heidis Almöhi. Das kann echte Biene-Maja-Kenner ganz schön verwirren! Hinzu kommt, dass bei der Ameisen-Truppe, die mit ihrem “Links, zwo, drei, vier” bekannt wurde, die kleine piebsende, ständig aus dem Takt kommende Mini-Ameise am Schluss fehlte. Aber wie gesagt, vielleicht ist das nur für Liebhaber der alten Biene Maja-Serien ein Manko. Was allerdings wirklich etwas enttäuschend war, ist, dass die meisten (oder waren es alle?) Lieder vom Band kamen. Trotzdem: Den Kindern hat es sehr gut gefallen. Und das ist das Wichtigste – denn schließlich wurde es auch für die Kinder gemacht. Daher mit nicht zu großen “erwachsenen” Erwartungen trotzdem zu empfehlen!