St. Anton wird seinem Ruf gerecht
30 Italiener tanzen im Nachtclub Kandahar zur Musik vom ‘braungebrannten’ (Anm. der Redaktion: Herr Berlusconi lässt grüßen) DJ aus London und seinen Radler muss man schon als Lager Shandy bestellen, sonst versteht der australische Kellner kein Wort. Das ist St. Anton, wohl der internationalste Wintersportort in Tirol. Aber nicht nur die Internationalität macht St. Anton so besonders. Das Skigebiet, die Hotellerie, die Schischule und natürlich das Skigebiet: Hier passt alles zusammen. Die Pistenverhältnisse sind zur Zeit traumhaft (war am 28. und 29. November auf der Piste) und es ist schon ganz nett was los im Ort. Neu ist der arl.rock, ein Veranstaltungszentrum mit toller Kletterhalle, Boulderraum, Bowlingbahnen, Tennisplätzen, die zu Fußballplätzen oder Volleyballcourts umfunktioniert werden können, sowie eine Outdoor Eiskletterbereich, von dem man dann von ganz oben mit dem Flying Fox runterfliegen kann. Sollte also mal zuviel Powder vom Himmel fallen, wird den sportlichen und weniger sportlichen unter uns in St. Anton sicher nicht langweilig. Und wer abseits von Après-Ski Sounds noch zu andere Musik abtanzen möchte, dem sei eine Nacht im Kandahar ans Herz gelegt.









