Also besser eindeutig lang laufen, beim Langlaufen. Denn 6 Euro für die Tageskarte in der Leutasch müssen sich schon rentieren. Dass ich beim Skaten ein blutiger Anfänger bin und es meine körperliche Verfassung leider nicht erlaubt, den ganzen Tag lang zu laufen – also die Tageskarte auszunutzen – muss ich schon nach einer Stunde krakeligem Skaten aufgeben. Auch die Ausrüstung hat mich ganz nett was gekostet. Für 2 Stunden (inkl. ausleihen, einpacken, zur Loipe fahren, parken, anziehen und das Ganze wieder in die andere Richtung) kosteten Skatingski, Stöcke und Schuhe 17 Euro. Summa summarum kam der Kurzlaufspaß also auf 23 Euro, was für 1 Stunde Sport schon irgendwie viel ist. Trotzdem war’s schön in der Leutasch. Perfekt gespurte Loipen für klassiche Langläufer und ausreichend Skatingspuren für Skater. 266 km präparierten Loipen in allen Schwierigkeitsstufen gibt es nicht überall. Hier hat die Olympiaregion Seefeld eindeutig die Nase vorn und wurde nicht umsonst zum besten Langlaufgebiet der Alpen gekürt.  Und dass ich mir die Skatingausrüstung ausleihen muss und es dann nicht einen ganzen Tag lang durchhalte, dafür kann ja keiner was. Vielleicht sollte ich es auch wie die anderen “Gunde Swans” machen, 10 Minuten gemächlich dahingleiten und eine halbe Stunde in der Sonne rasten. So geht ein schöner Langlauftag auch vorbei und am Ende hat man gleich viel geleistet …