Klingt anders, ist es auch.
„Um Barrieren in unserer Umgebung und vor allem in unseren Köpfen abzubauen bedarf es keiner Bücher und keiner Theorien. Alles was wir dazu brauchen, sind vier Tage, kreative Projekte und engagierte Menschen, mit und ohne Handicap, welche uns vorleben, wie einfach der gemeinsame Umgang doch sein kann.“
Diese Idee der Fotografin und Gründerin des Zentrums für Kunst und Humanität, Maren Krings, war der Startschuss für das Projekt „WE AR’T“. Im Rahmen eines Workshops findet dieses Projekt bereits seit 2006 statt, dieses Mal in Westendorf. Neben vielen anderen freiwilligen Helfern, die dieses Projekt erst ermöglichen, gibt es ein Team von Profiköchen, Künstlern, Musikgenies, Medienschaffenden und Sportlern, welche Integration und Toleranz ganz praktisch vermitteln werden. „Nicht reden, sondern tun“ ist das Motto. Ziel ist es, Barrieren abzubauen und die Welt VOR-URTEIL-FREI zu betrachten.

Im Rahmen dieses Workshops findet auch ein öffentlicher Aktionstag statt. Am kommenden Samstag, den 8. Mai 2010, von 10.00 bis 16.00 Uhr kann man sich in Westendorf (zwischen Mesnerwirt und Sparmarkt) künstlerisch begeistern lassen. Jeder kann selbst kreativ werden! Es werden Workshops in den Bereichen Straßenmalerei, Bildhauerei und Actionpainting angeboten. Die kulinarischen Genüsse kommen auch nicht zu kurz – eine Reihe von Ständen der Westendorfer Kaufleute wird das Straßenfest begleiten. Am Abend ab 18.00 Uhr wird allen Interessierten im Alpenrosensaal präsentiert, was in den Workshops entstanden ist. Neben einem Film über die Projekttage warten außerdem noch viele Überraschungen, die an dieser Stelle nicht verraten, aber jeden begeistern werden.we-art 2

Ich finde die Idee zu diesem Miteinander großartig. Denn Berührungsängste haben alle, die keine Erfahrung mit behinderten Menschen haben. „Nicht reden, sondern tun!“
Klingt gut, ist es auch.