Mein erster Gedanke neulich morgen beim Blick aus dem Fenster: “Ein sonniger Tag!”. An und für sich ist das ja nichts Besonderes, denn schließlich ist ja Sommer. Doch dass das schöne sonnige Wetter schon eine ganze Woche anhält, sind wir doch gar nicht mehr gewöhnt, mal ehrlich! Und was macht man an solch heißen Tagen? Auf jeden Fall keine Hausarbeit. Die bleibt erstmal liegen. Aber was soll’s, die Wäscheberge laufen nicht davon. Wer will denn bei so einem Wetter Wäsche waschen? Ich fühle mich in meinem letztjährigen Kaufrausch beim Sommerschlussverkauf bestätigt, bei dem ich haufenweise Sommerkleidchen zum Spotpreis erwerben konnte. Mein Mann hat damals äußerst skeptisch die Augenbrauen hochgehoben mit einem Blick, als würde er gleich fragen, wer denn so viel Sommerkleidung bräuchte – in unseren Breiten! Ausgesprochen hat er es nicht. Er hätte die Antwort eh nicht vestanden. Denn dass man etwas spart, wenn man nur mehr 50 Prozent für etwas bezahlt, was man vielleicht einmal brauchen könnte, ist für ihn nicht logisch. Meine weibliche Intuition hat mir eben damals schon gesagt: Der nächste Sommer kommt bestimmt! Ich räume das Frühstückgeschirr ab, während ich “In the summertime…” summe, will es in den Geschirrspüler einräumen, oh, der ist noch nicht ausgeräumt, egal, wozu habe ich denn eine große Arbeitsplatte? Nicht zum Kuchenbacken, zumindest nicht momentan. Ich frage meine Kinder, was sie heute unternehmen möchten, doch die Frage ist überflüssig. Sie stehen bereits in Badebekleidung vor mir. Also schnapp ich die Badetasche und ab ins Schwimmbad. “Juhuh” rufen die Mädls und wir starten in eines der vielen Freibäder, die sich erst seit kurzem über regen Besucheransturm freuen dürfen. Da ich gerne die verschiedenen Schwimmbäder ausprobiere (nur Freibäder und Seen, von Hallenbädern haben wir erstmal genug) und wir heute den ganzen Tag Zeit haben, führt uns unser Weg nach Ebbs ins “Hallo du”. Es ist sehr heiß, fast wolkenlos. Ich befürchte Schlimmes bezüglich Menschenmassen – was ja logisch wäre - bei solch strahlendem Badewetter. Es ist auch viel los, aber da das Gelände recht weitläufig ist, finden wir einen angenehmen Platz in der Nähe eines Baumes. Danach kann es losgehen! Als erstes wird gerutscht – es gibt eine breite Wellenrutsche, bei der man nicht anstehen muss, weil man nebeneinander rutschen kann. Diese ist recht rasant und kommt mir somit entgegen – bei der anderen Rutsche gleich daneben, bei der man anstehen muss, kommt mein übliches Rutschproblem zum Tragen: Ich bleibe in der Mitte plötzlich sitzen und muss händisch nachhelfen, was nicht sehr prickelnd ist aber zumindest zur Erheiterung meiner Kinder beiträgt. Aus dem angrenzenden Wellenbecken sind meine Kinder kaum rauszubekommen. Erst als sich bei ihnen die Lippen blau abzeichnen, kann ich sie überzeugen, eine Pause einzulegen. Es gibt  ein großzügiges Sportwecken sowie einen abwechslungsreich gestalteten Kleinkinderbereich. Was noch alles zur Ausstattung gehört: ein Beachvolleyball-Platz (einen Ball kann man sich gegen Kaution ausleihen) und ein Kinderspielplatz. Für das leibliche Wohl hat man die Wahl an Leckereien am Kiosk oder im Restaurant auf der Sonnenterrasse (wo wir uns später noch Kaffee und Eis gönnen). Fazit: Ein gelungener Tag mit viel Abwechslung. Das “Hallo Du” in Ebbs ist für einen angenehmen Schwimmbadtag zu empfehlen! Weitere Infos unter: http://www.hallodu.at/ (Ein Hinweis, falls ihr euch das etwas unmotivierte Video auf der Homepage anseht: Der Parkplatz ist zwar bequem, aber Gottseidank nicht das Beste am “Hallo du” ;) )