Rainwatchers: lange Gesichter bei einer unserer Regenpausen

MTB Tour am Bike Trail Tirol – die Zweite

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Esther

Esther Wilhelm ist am liebsten mit dem Rennrad unterwegs. Dabei... Zum Autor

Rainwatchers: lange Gesichter bei einer unserer Regenpausen

Wie versprochen, hier der zweite Teil. Vom Karwendelhaus aus ging’s dann rüber über den Hochsattel hinunter zum kleinen Ahornboden. Die Jungs wollten wieder ein bisschen spielen und haben einen tollen Singletrail gefunden. Der hat wohl echt gerockt. Ich habe die einfachere Variante gewählt, einen etwas ausgewaschenen, holprigen aber sehr breiten und gut fahrbaren Fahrweg. Der einzige Grund, warum ich nicht mit den Jungs zum Singletrailspielen gegangen bin, ist natürlich der, dass ich kein Fully habe. War eh klar, oder? Während der Abfahrt hat es dann zum ersten und nicht zum letzten Mal an diesem Tag einen richtigen Platzregen gegeben. Aus Kübeln wäre noch linde ausgedrückt. Auf jeden All waren wir alle in kürzester Zeit durch und durch nass. Dadurch konnten wir trotz einsetzendem Dauerregen weiterradeln. Wer schon platschnass ist, kann nicht mehr nasser werden, oder? Wir haben uns in 2 Gruppen geteilt. Markus ist mit den Downhillern gefahren, ich mit der konditionsstarken Truppe ;o) (sorry Singletrailers … ;o) Markus hat dann beim Biken über Stock und Stein Michele und Irmo verloren. Da es in den Tälern keinen oder nur kaum Handyempfang gibt, mussten wir hoffen, dass Irmo und Michele sich auf die GPS Tracks verlassen würden und bald wieder bei uns wären. Und so kam’s dann auch. Michele und Irmo sind einfach dem Track gefolgt und waren in kürzester Zeit wieder da. Wieder vereint ging’s dann in angenehmen Serpetinen mit schönen Ausblicken rauf auf die Plumsjochhütte.

Andreas auf den letzten Metern zur Plumsjochhütte

Die spektakuläre Abfahrt vom Plumsjoch nach Pertisau

Einige von uns haben es wiederum geschafft – trotz GPS – vom richtigen Weg abzukommen und mussten ihre Bikes dann den Singletrail raufschieben während wie gemütlich die letzten Höhenmeter des Tages raufradelten. Auf der Plumsjochhütte wurde gleich der Ofen eingeheizt und wir haben die Küche in wahrsten Sinne des Wortes leergefuttert. Wir hatten alle einen Mordshunger und Durst auf Tee mit Rum. Während unserer Hüttenrast hörte es auch entgültig auf zu regnen und wir konnten die Abfahrt vom Plumsjoch zum Achensee im Trockenen abolvieren. Ich war glaube ich die einzige, die die Abfahrt nicht in vollen Zügen genossen hat. Alle anderen haben sich auf dem schottrigen, megasteilen Weg pudelwohl gefühlt und die vergangenen Stunden im Regen waren vergessen. Ich habe Teilstrecken runtergeschoben, was mir auch nichts ausgemacht hat. Gut Ding braucht halt manchmal Weile … Auf jeden Fall sind wir dann nach unserer 2-Tagestour am Achensee angekommen, wo sich einige der Truppe gleich in die erfrischenden Fluten gestürzt haben. Eine Art Transalp-Gardasee-Feeling ist da schon aufgekommen. Den Abend ließen wir gemütlich im Hotel Wiesenhof in Pertisau ausklingen, wo wir zu guter Letzt noch den WM Semifinalsieg von Holland über Uruguay bejubeln durften. Schön war’s.

 
 
 

 

 Streckendaten:

 

 

Und wieder ein paar neue Links zu den Blogs der Teilnehmer mit viel tolleren Fotos als meinen:

Martin: http://www.stadtlandflucht.de/?p=1573

Irmo: http://www.adrenalinesports.net/special/mountainbiken-overweldigende-natuur# (auf Holländisch, aber mehr Bild als Text)

3 Kommentare

  • Ralph
    Recht hast Du!! Schön war's :) Ich plane noch 'ne Tour für den Herbst bei Euch.
  • Esther
    Dann sagst mir aber Bescheid! Vielleicht kann ich ja einen Tag mitradln.
  • Sebastian
    Im Karwendel lässt es sich herrlich biken - in erster Linie für Tourenbiker. Beschreibungen der Hütten, Almen und Touren sind auch online http://www.karwendel-urlaub.de/angebot/mountainbike-karwendel auffindbar. Zum größten Teil in Tirol! :-)