Nichts für Warmduscher …
… ist die alpine Variante des Adlerwegs durch die Lechtaler Alpen. Die Tour, die ich letzte Woche absolviert habe gehört mit zum Schönsten an Wanderwegen, das ich in Nordtirol bisher entdeckt habe. Die Route ist teilweise recht anspruchsvoll aber immer sehr gut mit Seilen gesichert und vorbildlich markiert. Belohnt wird man mit traumhaften, dramatischen Ausblicken auf das Kalkmassiv, auf teilweise ganz begrünte Bergspitzen (eine Besonderheit im Lechtal) und mit viel Abgeschiedenheit und sehr schwach frequentierten Wegen. Wir sind in Zams gestartet, weiter über die Steinseehütte zum Württembergerhaus (sehr gemütliche, empfehlenswerte Hütte), weiter zur Memminger Hütte (wunderschöne Lage, einzige Hütte die aufgrund des E5 nach Meran stärker frequentiert wird) bis zum Ansbacher Haus. Von dort hat man das erste mal nach 2 Tagen wieder das Gefühl in der Nähe von Zivilisation zu sein, weil man von oben schon auf St. Anton blicken kann. Insgesamt gibt es in der Idylle der Lechtaler Alpen alle 4-6 Stunden trotz Abgeschiedenheit eine Alpenvereinshütte, d.h. je nach Kondition und Tempo kann man sein Tagespensum individuell planen.
Noch ein ganz persönlicher Hüttentipp: kurz vor St. Anton kann ich noch das urige Kaiserjochhaus empfehlen (super Küche, ausgefallene lokale Gerichte, aufgrund der Ziegenhaltung noch frischen Ziegenjoghurt und Ziegenmild – ich weiß, nicht jedermanns Sache, ich habs aber sehr genossen!).














