I’ve got the Blues. Eine Session im Bierstindl.

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Christina

Mit ihrem Blick für Details erkundet Christina Schwemberger Land,... Zum Autor

Bisher fiel mir beim Wort „Blues“ immer nur unschöner Liebeskummer ein. Oder Eric Clapton. Das war’s. Somit könnte man meinen, dass ich mit dieser Musikrichtung rein gar nichts am Hut habe. Bis vorgestern war es tatsächlich so. Bis ich die „Blues Session“ im Kulturgasthaus Bierstindl besucht habe.

Was passiert bei einer Blues Session?

Ich saß im urigen Biergarten des Bierstindls mit ein paar netten Freunden vor einem köstlichen Augustinerbräu und war mächtig gespannt, als Andy M. Veit mit Band um 19.30 Uhr die Bühne betrat und die Session mit ein paar Songs eröffnete. Sozusagen als „Vorgruppe“ (Hier sah man ein bekanntes Gesicht: den Kabarettisten Markus Linder).

Währenddessen konnten Musiker aus dem Publikum ihren Namen auf Zettel schreiben und in verschiedene Behälter werfen. Da gab es Behälter für GitarristInnen, BassistInnen, SchlagzeugspielerInnen, PianistInnen, SängerInnen. Nach dem Auftritt der Eröffungsband wurde aus jedem Behälter ein Name gezogen. Und schwuppdiwupp … war eine neue Band geboren. Da die Musiker sich oft nicht einmal kennen, geschweige denn schon miteinander gespielt haben, war es sehr spannend, wie gut sie harmonierten. Denn nur so gut ist dann die Musik.

Mitreißend

Die Stimmung war gewaltig! Mit welcher Leidenschaft die Musiker ihr jeweiliges Instrument spielten und wie das auch noch alles zusammen passte, fand ich faszinierend. Etwas schade war, dass keine einzige Frau mitgemacht hat. Vielleicht ist „Blues“ einfach männlich? Wie auch immer, Frauen, traut euch! Die nächste Gelegenheit dazu gibt es ab September einmal monatlich, ab 14.9.2015. Für die genauen Termine am besten die Facebookseite des Bierstindls liken: Bierstindl

See you there…

 

(Bild: Bierstindl)

 

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