Blumenwiese Osttirol Virgental

Alpenblumen in Tirol bestimmen

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Eckard

Eckard Speckbacher ist viel unterwegs: in großen Städten, fernen... Zum Autor

Bei den vielen Bergtouren in den Alpen versuche ich natürlich immer die Namen der wichtigsten Gipfel zu kennen. Anders ging es mir bisher mit den Alpenblumen, die man Frühjahr bis Herbst in den Tiroler Alpen sieht. Jedes Jahr habe ich es auf die nächste Wandersaison verschoben, zumindest die wichtigsten Alpenblumen beim Namen zu kennen. In diesem Jahr habe ich erstmals versucht, ein Verzeichnis anzulegen, welches natürlich weiter wachsen soll (ich freue mich auf Hinweise). Die nachfolgenden Blumenbilder wurden überwiegend in Osttirol (Virgental) und im Karwendelgebirge aufgenommen.

Edelweiß: Am Edelweiß kommt natürlich niemand vorbei – viele Klischees inspirieren uns beim Anblick dieser genügsamen Blume. Man findet es selten, wenn dann ab einer Höhe von 1.500 bis über 3.000 Meter. Es mag steinigen Untergrund und ist unter strengem Naturschutz.

Edelweiß

Edelweiß

 

Rotes Männertreu: ist eine Orchideenart, die am besten auf mageren, kalkhältigen Böden ab 1.500 Metern gedeiht. Die Pflanze kommt sehr selten vor.

Rotes Männertreu

Rotes Männertreu

Blauer Eisenhut: Den blauen Eisenhut findet man häufig auf Almwiesen – er braucht nährstoffreichen Boden und gedeiht am besten in einer Höhe um 2.300 Meter.

Blauer Eisenhut

Blauer Eisenhut

Vogel-Wicke: wächst auf Wiesen und auch am Waldrand. Die Pflanze kann teilweise bis zu 2 Meter hoch werden.

Vogelwickel

Vogel-Wicke

Teufelskralle: eine meiner Lieblingspflanzen. Wird auch Rapunzel genannt und kommt auf mageren Almweiden vor.

Teufelskralle

Teufelskralle

Arnika: gehört zu den Korbblütlern und wird als Heilpflanze sehr geschätzt. Arnika steht unter Schutz.

Arnika

Arnika

Küchenschelle: auf dem Bild sieht man sie kurz vor der Blütenreife – eine typische Trockenpflanze, die zu den Hahnenfußgewächsen gehört.

Küchenschelle

Küchenschelle

Glockenblume: immer wieder schön, wenn sie auch sehr häufig in Lagen zwischen 1.500 und 2.800 Meter vorkommen. Blütezeit: Juli-August. Die Glockenblume bevorzugt saure Böden.

Glockenblume

Glockenblume

Gold-Pippau: mag feuchte Wiesen von 1.200 bis über 2.800 Meter, blüht bis in den September.

Gold-Pippau

Gold-Pippau

Primel: Die Art kommt meist in Höhenlagen von 1.900 bis 2.700 Meter auf kalkarmen, feuchten Böden vor.

Primel

Primel

Glockiger Enzian: für mich der Klassiker unter den vielen Enzian-Pflanzen. Wächst auf Magerwiesen und auf steinigem Boden und blüht bis in den August hinein.

Glockiger Enzian

Glockiger Enzian

Schwarze Akelei: auch schwarzviolette Akelei. Gehört zu den Hahnenfußgewächsen und kommt bis in Höhenlagen von 2.000 Metern vor.

Schwarz violette Akelei

Schwarz violette Akelei

Bayrischer Enzian: diese Art aus der Enzianfamilie hat kleinere Blüten und besitzt am Ende des Blütenstängels keine Blattrosette. Er wächst auf feuchten Wiesen und auch auf felsigem, kalkhaltigen Untergrund. Vorkommen von 1.500 bis 2.500 Meter.

Bayrischer Einzian

Bayrischer Enzian

Breitblättriges Knabenkraut: gehört zur Familie der Orchideen und blüht im Juni und Juli bis zu einer Seehöhe von über 2.000 Meter.

Breitblättriges Knabenkraut

Breitblättriges Knabenkraut

Alpendost: Gehört zu den Korbblütlern und weist ziemlich viele Blüten auf (deshalb natürlich auch der etwas altmodische Name „Dost“). Es handelt sich um eine sehr ausdauernde, genügsame Pflanze, die bis zu einer Höhe von 3.000 Meter vorkommen kann.

Alpendost

Alpendost

Gelber Eisenhut: gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse und mag nährstoffreiche Böden, am besten in der Nähe von Bächen und Flüssen. Vorkommen bis zu 2.300 Meter – besonders verbreitet ist auch der blaue Eisenhut.

Gelber Eisenhut

Gelber Eisenhut

Wiesen-Schafgarbe: Gehört zu den Korbblütlern und bevorzugt trockene Standorte und Magerwiesen. Vorkommen bis 2.800 Meter, sehr beliebte Heilpflanze.

Wiesen-Schafgarbe

Wiesen-Schafgarbe

Enzian: einer der vielen Enzianarten. Blüte von Juni bis Oktober. Ist auf Weiden und Bergwiesen bis 2.000 Meter zu finden.

Enzian

Enzian

Wiesen-Augentrost: gehört zu den Rachenblütlern und kommt auf mageren Wiesen und Weiden von Juli bis Oktober vor.

Wiese-Augentrost

Wiesen-Augentrost

Schwarzrandige Schafgarbe: diese Pflanze braucht kalkreiche Böden und ist meist auf mageren oder steinigen Flächen bis zu 2.400 Meter zu finden.

Schwarzrandige Schafgarbe

Schwarzrandige Schafgarbe

Wald-Storchschnabel: gehört zu den Storchschnabelgewächsen. Ist eine langstielige Pflanze, die bis zu einer Höhe von 2.500 Meter auf Almwiesen vorkommt.

Wald-Storchschnabel

Wald-Storchschnabel

Leimkraut: wird zu den Nelkengewächsen gezählt (auch Taubenkropf Leimkraut genannt), bevorzugt karge Standorte und blüht von Juni bis September.

Leimkraut

Leimkraut

Türkenbund: gehört zu den Liliengewächsen, ist eine sehr ausdauernde Pflanze und wird bis zu 150 cm hoch.

Türkenbund

Türkenbund

Trollblume: bevorzugt feuchte Wiesen und Bachränder und ist bis zu einer Höhe von 2.700 Metern zu finden. Sie gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse.

Trollblume

Trollblume

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