Die ultimative To-do-Liste für Skifahrer und Snowboarder

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Ihr bezeichnet euch als echte Skifahrer und Snowboarder? Dann beweist es.

Michael

Michael Gams ist in seiner Freizeit viel im Land unterwegs: Beim... Zum Autor

Hier ist eine Liste von Erlebnissen, die euch die Bretter unter den Füßen wegzieht.
Also schnallt euch schon mal fest auf euren Boards und Skiern, denn jetzt wird’s steil.

1. Powderalarm? Dann schnappt euch die erste Bergfahrt.

Zum Beispiel im Skigebiet Axamer Lizum, nur wenige Auto(bus)minuten von Innsbruck.

Die „Lizum“ ist bei den Locals beliebt, weil sie unzählige Variantenabfahrten bietet. Auf echte Freerider warten dort die Kalkkögel mit ihren steilen Rinnen. Zum Aufwärmen reicht aber eine kleine Powderrunde gleich neben dem Olympiaexpress, der 1964 für die Winterolympiade gebaut wurde und heute noch gute Dienste leistet.

Hier findet ihr meinen persönlichen Tipp für eine besonders schöne Powderabfahrt, die ich von dort aus mal unternommen habe. Und hier gibt’s weitere Freeridetipps in Tirol.

2. Feiert Après Ski mit einer Legende

Wundert euch nicht, falls euch der Barkeeper im Krazy Kanguruh in St. Anton am Arlberg bekannt vorkommt. Slalom-Olympiasieger und Weltmeister Mario Matt hat das Krazy Kanguruh nämlich 2009 übernommen. Hin und wieder hilft er selbst dort aus, wie Tom Ewbank in diesem Blogbeitrag erzählt.

 

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(Fotocredit: Tom Ewbank)

Hier findet ihr weitere Après-Ski-Tipps.

3. Besucht DAS Freeride Film Festival

Einmal im Jahr sucht es euch heim: DAS Festival der Freeride-Szene in Tirol und darüber hinaus in München, Krakau, Warschau, Berlin und Wien. Die Filmemacher und Freerider sind mit dabei und präsentieren ihre neuesten, auf Film gebannten Abenteuer persönlich. Bei einem Bier nach dem Film könnt ihr sie ja fragen, ob sie euch bei ihrem nächsten Freeridetrip mitnehmen… vielleicht als Chauffeur?

Bämmm #freeridefilmfestival #berlin war ein super Erfolg! Alle waren glücklich, haben den spannenden Interviews gelauscht und eine tolle Zeit gehabt. Wir sagen Danke und bis nächstes Jahr! #Freeride #freeski #snowboarding

Ein von @holzundschnee gepostetes Foto am

Hier findet ihr eine Liste der für mich derzeit spannendsten Freeride-Filme mit Tirol-Bezug.

4. Übernachtet auf einer Schutzhütte

Kein Skilift. Keine Pisten. Nur Berge und Schnee, viel Schnee. Das erlebt ihr, wenn ihr ein Skitourenwochenende auf einer Schutzhütte unternehmt. Und vergesst nicht die Blasenpflaster. Eure Füße werden es euch bei langen Skitouren auf über 3.000 Meter hohe Gipfel danken.

Alleine der Österreichische Alpenverein betreibt in Tirol 38 Schutzhütten mit insgesamt 2.500 Schlafplätzen, dazu kommen noch zahlreiche Hütten anderer Alpenvereine wie dem DAV – wie zum Beispiel die Amberger Hütte im Ötztal. Hier findet ihr einen Blogbeitrag zum Skitourenwochenende, das ich dort verbracht habe.

5. Baut eure Ski/Snowboards selbst.

Skifahren können viele, aber Ski bauen? Und wenn ihr schon eure eigenen Bretter baut, dann bitteschön direkt im Herz der Alpen mitten in Innsbruck. Gleich gegenüber einer Kirche befindet sich dort eine Pilgerstätte für Ski- und Snowboardjünger.

Skibauseminar

Ob fette Powderski oder schmale Rennlatten: Mit Hilfe des Teams von SPURart baut ihr während einem Wochenend-Skibauseminar eure eigenen Bretter ganz nach eurem Geschmack. Und das Design bleibt ganz eurer Kreativität überlassen. In diesem Blogbeitrag erfahrt ihr mehr dazu.

6. Wagt den Absprung.

Es muss ja nicht gleich eine Schanze von der Größe eines echten Schlosses sein, über das die „Nine Queens“ jedes Jahr in Serfaus-Fiss-Ladis springen. Aber vielleicht könnt ihr euch von ihnen ein paar Tricks abschauen und Tipps holen.

Foto: Tirol Werbung / Michael Gams

Für unseren Video-Schneebericht haben wir die Damen mal besucht.

7. Feiert in einer Iglubar mit Blick über die Stadt.

Mit den Innsbrucker Nordkettenbahnen fahrt ihr blitzschnell vom Stadtzentrum hinauf zur Seegrube in fast 2.000 Metern Höhe. Dort treffen Skifahrer auf Snowboarder, Studierende auf Touristen und viele andere Sonnenhungrige.

Das Iglu wird nachts übrigens zum Club umfunktioniert, mehr dazu lest ihr in meinem diesem Blogbeitrag.

8. Tauscht eure Bretter für einen Tag gegen Schneeschuhe.

Warum sollte man sich durch den Schnee bergauf mühen, nur um dann wieder bergab zu stapfen? Stellt eure Zweifel und eure Ski einfach mal beiseite. Zum Beispiel im Kaisertal bei Kufstein.

Hier könnt ihr unseren Schneebericht vom Kaisertal nachlesen.

9. Beschließt die Saison mit einem „Weißen Rausch“

Nein, bei diesem Rausch ist kein Alkohol im Spiel. Ganz im Gegenteil: für den „Weißen Rausch“ müsst ihr topfit sein. Jedes Jahr liefern sich dort mehrere hundert Skifahrer, Snowboarder und Telemarker nach dem Massenstart ein Rennen über neun Kilometer und müssen ihre Bretter zwischendurch auch bergauf schleppen.

Hunderte Hobbysportler starten zeitgleich beim "Weißen Rausch". (Foto: TVB St. Anton am Arlberg / Josef Mallaun)

Stürzen verboten: Hunderte Skifahrer starten zeitgleich in den „Weißen Rausch“. (Foto: TVB St. Anton am Arlberg / Josef Mallaun)

Falls ihr das wirklich wollt, gibt’s hier mehr Infos dazu. Ich jedenfalls konnte mich noch nicht zur Teilnahme am „Weißen Rausch“ durchringen. Aber es gibt ja genügend andere Wintersportevents zum Mitmachen. Hier findet ihr sie.

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