Von der australischen Farm ins Kitzbüheler Schwimmbecken: Rückblick einer Triathlon-Olympiasiegerin

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Auf einer australischen Schaffarm aufgewachsen, zählte Kate Allen als Jugendliche zu den vielversprechendsten Laufsporttalenten des Landes, entschied sich aber für eine Ausbildung zur Krankenschwester und reiste um die Welt. So lernte sie in der Kitzbüheler Schwimmhalle ihren heutigen Ehemann kennen, wurde Profi-Triathletin und Wahl-Österreicherin. 1,5 Kilometer Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren und 10 Kilometer Laufen: 2004 siegte Kate beim Olympischen Triathlon in Athen. Heute lebt sie mit ihrer Familie in Tirol.

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Michael Gams ist in seiner Freizeit viel im Land unterwegs: Beim... Zum Autor

Gemeinsam mit ihren drei Brüdern verbrachte die gebürtige Australierin Kate Allen ihre Jugendzeit im Outback auf einer Farm inmitten tausender Schafe. Heute noch verbringt sie jedes Jahr rund fünf Wochen in Australien, um auf der Farm zu helfen.

Während einer Weltreise blieb Kate Allen in Kitzbühel hängen. Dort arbeitete sie an einer Bar und habe „eigentlich gar keinen Sport gemacht“, wie sie sagt. Im Schwimmbad fragte sie dann Leute vom Triathlonclub, ob sie mit ihnen schwimmen dürfe, erzählt Kate: „Die sagten, zweimal die Woche sind wir hier, Du kannst gern mit uns schwimmen, kein Problem. So habe ich meinen Mann das erste Mal getroffen.“ Seit 1999 wohnt Kate mit ihrem Mann in Innsbruck.

Kate Allen 8

So begann Kate Allens Triathlon-Karriere. Ihr Mann Marcel wurde auch zu ihrem Coach. 2004 feierte Kate Allen schließlich ihren größten Erfolg und wurde in Athen Triathlon-Olympiasiegerin. Ein zweiter großer Meilenstein, allerdings auf privater Ebene, folgte 2011 mit der Geburt ihres Sohnes Finley.

Zu Kates sportlicher Vergangenheit passt auch die Location für das Fotoshooting der Tirol Shop Sommerkollektion. Ihr gefällt es: „Normalerweise gehe ich natürlich im Badeanzug ins Schwimmbad, aber meine Zeit als aktive Sportlerin ist vorbei. Ich genieße, dass ich nicht mehr trainieren muss, wenn ich im Schwimmbad bin. Jetzt gehe nur noch zum Spaß hin, mit meinem Sohn. Damit er schwimmen lernt.“

Mode spielt für Kate eine große Rolle: „Beim Fotoshooting trage ich einen Rock und eine Bluse im Chanel-Stil . Das war mein absolutes Lieblingsstück. Mode ist mir sehr wichtig. Ich mag Designerprodukte, wenn sie nicht allzu teuer sind.“

Mit Tirol verbinde sie natürlich die Natur und die Berge, sagt Kate: „Am glücklichsten sind wir draußen an der frischen Luft. Früher waren wir ständig Radfahren, Schwimmen und Laufen. Und jetzt, wo ich keine Profisportlerin mehr bin und ein Kind habe, genießen wir das Skifahren und gehen viel auf die Berge.“

Kate genießt auch das Fotoshooting und  blickt ohne Wehmut auf ihre Profisportkarriere zurück: „Am Ende sind wir alle zusammengesessen und haben geplaudert, ganz anders als zu meiner aktiven Zeit. Da habe ich immer nur ans Training und an meinen Zeitplan gedacht.“

Die eleganten Kleidungsstücke, die Kate für unser Fotoshooting getragen hat, gibt’s übrigens im Tirol Shop zu erwerben. Weitere Sportlerinterviews und -Portraits lest ihr im Tirol Shop Sommerkatalog 2016, unter anderem mit  Skeleton-Vizeweltmeisterin Janine Flock, Freerider Björn Heregger, Mountainbike-Profi Lisi Osl und Fußballtrainer Klaus Schmidt.

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